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         Das Magazin der Missionsbenediktiner von St. Ottilien

 
Die ersten Missions-Blätter von 1897
 MISSIONSBLÄTTER

Unser neuer Service für Sie im Internet. - Aus langjähriger und eigener Erfahrung berichten Missionare über ihren Einsatz in der ganzen Welt. Und natürlich berichten wir auch über Neues aus St. Ottilien. -
Bei uns erhalten Sie Informationen aus erster Hand!

Laden Sie sich die gewünschten MISSIONSBLÄTTER als PDF-Datei auf Ihren Computer - und dann einfach ausdrucken. Für das "echte" Lesevergnügen können Sie die MISSIONSBLÄTTER natürlich auch kostenlos abonnieren. Viel Freude beim Lesen und Recherchieren!

Ihr
Pater Frederik Kell OSB 
- Missionsprokurator - 


Ausgabe Nr. 4 -  2008
Klostererrichtung auf Kuba - Aussendung

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Das Innenleben von Ordensgemeinschaften erscheint Außenstehenden oft als geheimnisvoll. Was soll man sich denn unter einem Generalkapitel vorstellen? Erzabt Jeremias gibt dazu Auskunft. Sie erfahren nicht nur, was das Generalkapitel bedeutet, sondern auch, warum das letzte so wichtig für die Missionsbenediktiner war.

Unsere ermordeten Koreamissionare verdienen unsere Bewunderung und ehrenvolles Gedenken. In der katholischen Kirche gibt es dazu die Einrichtung der Seligsprechung. P. Willibrord erklärt, wie das funktioniert und welche Rolle er dabei spielen darf. 

Ganz weit in den fernen Osten führen zwei Beiträge über China und Vietnam. In China legen unsere Tutzinger Benediktinerinnen unter schwierigen Bedingungen Zeugnis für den christlichen Glauben ab. In der Glitzerwelt neuen Reichtums kümmern sie sich um die Armen, die auch im heutigen China noch die Mehrheit bilden. Aus Vietnam berichtet unser vietnamesischer Mitbruder P. Augustinus. Wir wollen dazu beitragen, die Not der Christen in diesem Land nicht zu vergessen.

Wie immer berichten die Missionsblätter von den großen und kleinen Ereignissen um die Erzabtei und auch wie es mit unserer Neugründung in Kuba weitergegangen ist. Erleben Sie unsere Benediktinerkongregation in diesem Heft, wie sie leibt und lebt: In der Heimat verwurzelt, global vernetzt. So wollen wir den Glauben an Jesus Christus in die Neue Zeit hineintragen.


Ausgabe Nr. 3 -  2008
50 Jahre Hanga - Geschichte einer afrikanischen Abtei

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In einer der vorausgegangenen Ausgaben der Missionsblätter (4/2007) hat Br. Ansgar Stüfe eindringlich dargestellt, wie falsch eingesetzte Entwicklungshilfe ein Gesundheitssystem ruinieren kann. Dieser Artikel hat viele ungläubige Reaktionen hervorgerufen und ihn dazu bewogen, seine Gedanken zu einer sinnvollen Entwicklungszusammenarbeit zu formulieren. Lesen Sie dazu seine Vorschläge auf den Seiten acht und neun.

Korruption ist ein weitverbreitetes Übel. Sie schwächt die Volkswirtschaft, verschärft die Konflikte zwischen Arm und Reich und destabilisiert letzten Endes das Staatsgefüge. P. Christian Temu aus Tansania schildert Erfahrungen aus seiner Heimat mit dem alltäglichen kleinen Schmiergeld für Polizisten und Verwaltungsangestellte, aber auch mit korrupten Mitgliedern der Regierung. Er hat aber auch Positives zu berichten, denn viele Menschen, Organisationen, Politiker und die Kirchen wehren sich inzwischen erfolgreich gegen diese Geißel (Seiten vier bis sieben).

Aus kleinen Anfängen sind in Afrika lebendige Klöster entstanden, die mit Recht stolz auf ihre Entwicklung zurückschauen. Die Abtei Hanga feiert dieses Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Der ehemalige Abt von Peramiho Lambert Dörr würdigt die bisherige Aufbauleistung der Mitbrüder von Hanga; Br. Cassian Kussula, derzeit Subprior des Klosters Hanga, schildert, welchen Herausforderungen sich die Mitbrüder stellen und was in Zukunft geplant ist. 


Ausgabe Nr. 2 -  2008
Landwirtschaft in Afrika - lohnt sich die Arbeit endlich?

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Landwirtschaftliche Produkte haben ihren Preis. In den vergangenen Jahren hatten wir uns daran gewöhnt, immer weniger unseres monatlichen Einkommens in Ernährung investieren zu müssen. Doch jetzt steigen die Preise für Lebensmittel weltweit. P. Athanas Meixner aus Soni in Tansania erklärt uns die positiven Aspekte dieser Entwicklung, und P. Tassilo Lengger, Leiter der Ökonomie in St. Ottilien, sieht durchaus begrüßenswerte Seiten der jüngsten »Preisanpassungen«.

Das Erdbeben in China, der Zyklon in Burma oder auch der Klosterbrand von Waegwan zeigen, wie mächtig die Natur zuschlagen kann oder wie schnell ein Unglück geschieht. Ohne jede Warnung werden ganze Landstriche vollkommen verwüstet. Auch Klöster der Kongregation von Sankt Ottilien oder die von ihnen geleiteten Einrichtungen und Gemeinden werden von solchen unvorhersehbaren Ereignissen betroffen. Wir bemühen uns, die Folgen dieser Katastrophen möglichst schnell zu mildern. Wie wir das machen? Lesen Sie den Artikel von Br. Ansgar Stüfe zu unserem Katastrophenfond auf Seite 4.

Wie spannend, abwechslungsreich und erfüllend das Leben als Missionar sein kann, erzählt Ihnen Br. Bernhard Pachner ab Seite 14. Er lebt seit 50 Jahren in Afrika und hat dort in verschiedenen Aufgabenbereichen wertvolle Arbeit geleistet. Er steht exemplarisch für die vielen Mitbrüder, die in fernen Ländern treu ihren Dienst tun.


Ausgabe Nr. 1 -  2008
Missionsbenediktiner gründen Kloster auf Kuba

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Wir Missionsbenediktiner wagen Neues. Diese Missionsblätter informieren Sie aus erster Hand von unserer Neugründung auf Kuba. Die Ankündigung dieser Gründung hat schon großes Aufsehen in den Medien erregt. Hier lesen Sie die Einzelheiten. Noch ist die Gründung ein großes Wagnis. Niemand weiß, ob die Entwicklung in Kuba wirklich eine dauerhafte Klosterentwicklung zulässt. Missionare haben sich aber schon immer Unsicherheiten ausgesetzt. Das Überschreiten von Grenzen des Gewohnten zeigt echten missionarischen Geist. Das Unternehmen kann aber nur gelingen, wenn es von Ihnen mit Gebet und Wohlwollen unterstützt wird.

In Kenia sind Benediktiner seit 35 Jahren tätig. Die jüngsten Schlagzeilen aus diesem Land ließen Schlimmstes befürchten. Der Bericht von Br. Ansgar Stüfe OSB stellt die Lage in Nairobi aus erster Hand dar. Unsere Arbeit in Pastoral und Ausbildung geht weiter, auch wenn die Politik verrückt spielt. Gleich in zwei Artikeln gehen wir auf das schwierige Thema Geld ein. Sie erfahren darin, wie Sie uns helfen und unsere Arbeit sinnvoll unterstützen können. Außerdem erklären wir genau, wie Ihre Spende das Bestimmungsziel erreicht.

Unser Bericht über die Folgen europäischer Entwicklungshilfe hat ein großes Echo ausgelöst. Bitte lesen Sie dazu die Leserbriefe. Diese Missionsblätter berichten von unserer Arbeit an den
Brennpunkten der Welt.


Ausgabe Nr. 4 -  2007
Bedroht Entwicklungshilfe Gesundheitssystem?

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Für diese Ausgabe ist Herr Martin Wind als Redakteur verantwortlich. Wir heißen ihn in St. Ottilien herzlich willkommen. Im vorangehenden Heft haben wir Herrn Thomas Gampl verabschiedet, der in den Schuldienst zurückgekehrt ist. Mit Herrn Wind haben wir einen erfahrenen Journalisten gewinnen können. Er wird unsere Zeitschrift weiter informativ und abwechslungsreich gestalten.

Afrika ist immer für bedrohliche Schlagzeilen gut. In diesem Heft wollen wir aufzeigen, wie gut oder schlecht auch Einflüsse von außen wirken und das Leben der Menschen bestimmen. Diese selbst haben davon oft keine Ahnung.

Bitte lesen Sie auch die vielen guten und frohen Nachrichten aus unserer Erzabtei. Junge Menschen schließen sich uns an, und so dürfen wir zuversichtlich in die Zukunft sehen. Sehr interessiert sind wie nach wie vor an Ihrer Meinung. Briefe schreiben liegt nicht jedem. Wer uns aber schreiben möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Nehmen Sie also mit der Lektüre dieses Heftes teil an unserem Leben in Heimat und Mission.


Ausgabe Nr. 3 -  2007
Die Märtyrer von Tokwon

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Über 50 Jahre nach ihrem Martyrium ist es nun soweit: Unsere ermordeten Korea-Missionare sollen seliggesprochen werden. Am 10. Mai unterzeichnete Abt Simon Ri von Waegwan ein Dekret, mit dem das Verfahren in Gang gesetzt wurde. Die Missionsblätter werden in den nächsten Jahren sicher noch öfter über diesen Prozess berichten. Eine erste Einführung lesen Sie ab Seite 4.

Nicht per Dekret, sondern durch Wahl des Konvents von Schweiklberg ist P. Rhabanus Petri am 9. Juni 2007 zum Abt dieses Klosters unserer Kongregation gewählt worden. Der Abschied von unserem bewährten Novizenmeisters ist uns nicht leichtgefallen. Und auch der Gewählte selbst braucht noch Zeit zum Hineinwachsen in sein neues Amt. Im Interview spricht er über seine ersten Wochen in Schweiklberg und die anstehenden Aufgaben. (Seite 16).

Abschied nehmen müssen wir auch von Thomas Gampl, der seit dem Frühjahr 2006 als verantwortlicher Redakteur die Missionsblätter gestaltet hat. Wir danken ihm für seine ausgezeichnete Arbeit, die auch in zahlreichen positiven Leserbriefen ihren Niederschlag gefunden hat, und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und Gottes Segen. Viel Freude beim Lesen dieser letzten von ihm gestalteten Ausgabe.


Ausgabe Nr. 2 -  2007
Kirchenbau

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Haben Sie den Namen Pugu schon einmal gehört? Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von Dar es Salaam. Hier stand die erste Missionsstation der Ottilianer auf afrikanischem Boden. 1888 wurde die Station gegründet, ein Jahr später brannten Aufständische das kleine Kloster bereits nieder. Zwei Mitbrüder und eine Schwester wurden dabei getötet.

Pugu - dieser Name stand für uns Missionsbenediktiner immer für eine Katastrophe. Jetzt soll daraus ein Zeichen der Hoffnung werden. Der Erzbischof von Dar es Salaam, Polycarp Kardinal Pengo, möchte in Pugu eine Wallfahrt errichten. Wir haben ihn gefragt, ob er darüber einen kleinen Artikel für die Missionsblätter schreiben möchte. Eine Woche später ging sein sehr persönlich gehaltener Bericht via E-Mail bei uns ein. Sie finden ihn auf Seite 8.

Traurige Nachrichten kamen dagegen aus dem südkoreanischen Waegwan. Am frühen Morgen des Karsamstags informierte P. Bartholomäus die Klöster der ganzen Kongregation in einer erschütternden E-Mail vom Brand in Waegwan. Vater Erzabt Jeremias Schröder hat das Kloster inzwischen besucht. Seinen Bericht lesen Sie ab Seite 4.


Ausgabe Nr. 1 -  2007
Auf nach Kasachstan!

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Sie halten die erste Nummer des neuen Jahres in Händen. Wieder haben wir versucht, Ihnen ein möglichst ansprechendes Heft zusammenzustellen. Wichtig ist uns dabei vor allem eines: dass Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Deshalb bitten wir Sie an dieser Stelle um Ihre Mithilfe: Schreiben Sie uns doch einfach, was Ihnen besonders gefallen hat, worüber Sie sich ärgern oder über welche Themen Sie gerne mehr erfahren würden. Alle Anregungen, Wünsche und Kritik sind willkommen.

Eine Auswahl Ihrer Leserbriefe wollen wir künftig in einer eigenen Rubrik am Ende des Magazins
veröffentlichen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang bitte auch die nebenstehende Umfrage und schreiben Sie uns, welches Titelblatt Ihnen im vergangenen Jahr am besten gefallen hat. Unter den Teilnehmern verlosen wir drei schöne Buchpräsente.

In der vorliegenden Ausgabe möchten wir Ihnen zwei Artikel besonders ans Herz legen: die Reportage
über einen missionarischen Neuanfang in Kasachstan und den Bericht über die Aids-Waisen von Mama Margaret in Uganda.
 


Ausgabe Nr. 4 -  2006
Ndanda feiert

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Anfang Oktober feiert die Kirche Erntedank. Dieses Fest macht uns wieder bewusst, dass aus kleinen Samenkörnern eine reiche Ernte heranwachsen kann. Vor 100 Jahren haben vier Ottilianer Mönche das Samenkorn des Evangeliums in den Süden Tansanias gebracht und dort die Abtei Ndanda gegründet. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten in diesem Jahr zeigte sich in großartiger Weise die Frucht des missionarischen Wirkens der vergangenen Jahrzehnte. Dieses Erbe weiterzutragen, darin sieht auch die heutige Klostergemeinschaft ihre vornehmliche Aufgabe (Seite 4).

Dass solche Verkündigung nicht ungefährlich ist, geht aus einem Interview hervor, in dem Erzbischof Ignatius Kaigama aus Nigeria darüber spricht, wie das Evangelium in einer Atmosphäre von gewalttätigen Auseinandersetzungen gelebt und verkündigt werden kann (Seite 14). Verkündigung anderer Art geschieht im Exerzitienhaus St. Ottilien. Um diesen Auftrag noch besser erfüllen zu können, wurde es umfassend renoviert und bietet jetzt den adäquaten Rahmen für religiöse und profane Fortbildungskurse (Seite18). - Welche Art von Verkündigung die Besucher des 1. Ottilianer Klostermarktes (Seite 19) bevorzugten, ob die geistige oder doch eher die kulinarische, wer weiß?
 


Ausgabe Nr. 3 -  2006
China betet

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Diesmal beginnen wir mit einem Reisebericht aus China. Erzabt Jeremias Schröder hat die Volksrepublik im Mai besucht.Seine kleine Reisereportage liefert aufschlussreiche Einblicke in die Situation der chinesischen Kirche von heute. Aufschlussreich war auch, was ein Filmteam des Bayerischen Rundfunks während der Dreharbeiten in insgesamt 16 bayerischen Klostergemeinschaften einfangen konnte. Im Interview mit den Missionsblättern erklärt der Autor und Regisseur Juri Köster, was er dabei gelernt und erlebt hat. Was zeichnet bayerische Mönche aus? Warum sind Benediktinerabteien so unterschiedlich? Und: Wo schmeckt eigentlich das Essen am besten?

Vier Tage war Juri Köster in St. Ottilien unterwegs, der englische Künstler Carl Lazzari arbeitet hier seit über drei Jahren. In dieser Zeit ist ein zwölfteiliger Bilderzyklus über »Ein Leben Jesu« entstanden. Das Werk stellt das Leben Jesu so dar, wie es sich heute hier in unserer Welt ereignen könnte. 160 Porträts, darunter fast alle Mönche der Erzabtei, hat Lazzari in das Werk intergriert. In ihren Gesichtern und Gesten müssen wir die Gegenwart Jesu erkennen, so Lazarri, der Jesus nur auf einem der Bilder deutlich erkennbar gemalt hat.


Ausgabe Nr. 2 -  2006
Wenn der Regen ausbleibt

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"Alles neu macht der Mai“, lautet ein altes Sprichwort. Dies gilt auch für das neue Heft der Missionsblätter, auf das Sie sicher schon gespannt und mit ein wenig Ungeduld warten. Aller Neuanfang ist eben schwer. In der Februarausgabe hatte sich Pater Cyrill als Schriftleiter von Ihnen verabschiedet. Fünf Jahre lang hat er die Missionsblätter betreut. In dieser Zeit hat sich die Zeitschrift stark verändert: Der Seitenumfang wurde beträchtlich erweitert, das Layout modern gestaltet und viele neue Rubriken eingeführt. Für sein Engagement und seine Arbeit sei Pater Cyrill an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Als neuer Herausgeber möchte ich zusammen mit dem verantwortlichen Redakteur Thomas Gampl, der seit Herbst 2005 Leiter unserer Pressestelle ist, am bisherigen Konzept festhalten und nur behutsame Weiterentwicklungen versuchen. Künftig wird es im ersten Teil eines jeden Heftes um missionarische Themen und im zweiten Teil um St. Ottilien, die Heimatklöster und die Benediktiner allgemein gehen. Die Brücke zwischen beiden Teilen bildet jeweils ein längeres Interview, das inhaltlich mal mehr zum ersten und mal mehr zum zweiten Teil gehört.

Diesmal hat dabei Abtprimas Notker Wolf (Rom) mit uns gesprochen. Er verrät uns unter anderem, ob er Bischof von Eichstätt werden möchte, was mit dem Geld aus dem Verkauf seines neuen Buches geschieht und wann zuletzt er mehr als einen Monat am selben Ort war.


Ausgabe Nr. 1 -  2006
Mission in Europa

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Der Pilgerweg nach Santiago, der Jakobsweg, ist wohl die größte Wallfahrt Europas. Viele suchende Menschen haben durch diese Wallfahrt wieder Zugang zum Glauben gefunden. Ein Hoffnungszeichen für unseren Kontinent, der – wie der Streit um die Europäische Verfassung zeigt – seine christlichen Wurzeln zunehmend abstreift. Auch wenn klar ist, dass die von Papst Johannes Paul immer wieder beschworene Reevangelisierung Europas zunächst ein Werk Gottes ist, das nicht von Menschen gemacht werden kann, sind auch wir Missionsbenediktiner hier gefordert. Auf einem Treffen in Würzburg haben wir darüber diskutiert, wie wir unser Engagement in Europa verstärken können. Dabei ist uns bewusst geworden, dass trotz unseres ursprünglichen Aufgabengebiets in der Dritten Welt wir bereits seit langem auch »Mission« in unserer Heimat betreiben. Das kann ganz unterschiedliche Formen annehmen wie Gästebetreuung und Kursbegleitung, Schulseelsorge oder die stille Gegenwart in einer Großstadt. Vieles kann hier noch weiter ausgebaut werden, vor allem das benediktinische Netzwerk – die unzähligen Kontakte, die in einem Kloster zusammenlaufen –, da eben dieser persönliche Austausch in vielen Pfarreien nicht mehr leistbar ist.

Am Schluss dieser Einführung darf ich mich zum letzten Mal bei Ihnen für Ihr Interesse an unserer Hauszeitschrift bedanken. Im Rahmen der üblichen Neuverteilung der klösterlichen Ämter bin ich in unseren Klosterverlag EOS versetzt worden. Mein Nachfolger als Schriftleiter der »Missionsblätter« ist Missionsprokurator P. Ludger Schäffer, so dass schon einmal mit den Nachnamen eine gewisse Kontinuität gesichert ist. Das doppelte »f« in seinem Namen deutet bereits auf die zu erwartende Steigerung hin. Ich wäre dankbar, wenn Sie ihm und seinen Helfern das gleiche Vertrauen entgegenbringen, das Sie mir geschenkt haben.e Philippinen sind in den letzten Jahren mehrfach in die Schlagzeilen geraten. Dabei überwog oft das Negative: Entführungen von Touristen, Terroraktionen islamischer Fundamentalisten oder der sehr hitzig geführte Wahlkampf vom Frühjahr 2004. Die Filipinos selbst sind trotzdem nicht selten davon überzeugt, dass ihr Land das Schönste der Welt ist. Neben vielen anderen Besonderheiten ist das Inselreich auch durch eine starke Präsenz der katholischen Kirche geprägt. Ihr Dienst beschränkt sich nicht nur auf Pfarreien, soziale Hilfe und Schulen. Auch gesellschaftlich meldet sie sich zu Wort, gerade im Dialog mit dem Islam.

Die Missionsbenediktiner sind seit 1983 auf der Insel Mindanao tätig. Eine junge Gemeinschaft hat sich nahe der Hafenstadt Digos entwickelt, die neben dem klösterlichen Gebetsleben einige beispielhafte Projekte aufgebaut hat. So betreiben die Mönche mit geringem Aufwand ein Hospital für benachteiligte Menschen, wobei der Einzugskreis sich ständig erweitert. Ein besonderes Augenmerk wird geistig behinderten Menschen geschenkt. Hautnah bekommen die Mönche auch den Bürgerkrieg zwischen Regierung und islamischen Separatisten mit, der seit drei Jahrzehnten die Insel immer wieder zurückwirft.

Einen ungewöhnlichen Schritt unternahmen die Schweizer Missionsbenediktiner: sie entschlossen sich zu einer Niederlassung in Kasachstan. Damit erweitert sich der Einsatzbereich der Mönchsmissionare erstmals in Richtung ehemaliger Ostblock.

Mit dieser Ausgabe erreichen die Missionsblätter ihren 100. Jahrgang! Gegründet wurden sie zwar bereits im Jahr 1888. Aber vor allem durch die Kriegsjahre kam es zu Ausfällen einzelner Jahrgänge. Für Ihre Treue und Anteilnahme über die Jahre hinweg dürfen wir Ihnen sehr danken!


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Die MISSIONSBLÄTTER erscheinen viermal im Jahr. Jedes Heft berichtet über unsere Arbeit auf vier Kontinenten, über Anliegen der Weltkirche und Entwicklungshilfe. Außerdem erfahren Sie Neues aus St. Ottilien und werden rechtzeitig über Feste und Veranstaltungen informiert. 

Die Missionsblätter erhalten Sie gratis. Zur Abbestellung genügt eine Email oder Postkarte.

Wenn Sie gerne regelmäßig mehr aus St. Ottilien erfahren wollen, dann schicken Sie uns doch einfach eine Email. Über Ihr Interesse freuen sich

Ihre Missionsbenediktiner von St. Ottilien

Blindtext

UT IN OMNIBUS GLORIFICETUR DEUS
P. Siegfried Wewers OSB
<last updated 20.01.2007>