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missionsblätter
online
Das Magazin der Missionsbenediktiner von St. Ottilien
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Unser neuer Service für
Sie im Internet. - Aus langjähriger und eigener
Erfahrung berichten Missionare über ihren Einsatz in der ganzen Welt.
Und natürlich berichten wir auch über Neues aus St. Ottilien.
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Bei
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das "echte" Lesevergnügen können Sie die MISSIONSBLÄTTER
natürlich auch kostenlos abonnieren. Viel Freude
beim Lesen und Recherchieren!
Ihr
Pater Frederik Kell OSB
- Missionsprokurator - |
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Ausgabe
Nr. 4 - 2008
Klostererrichtung auf
Kuba - Aussendung
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Das Innenleben von Ordensgemeinschaften
erscheint Außenstehenden oft als geheimnisvoll. Was soll man sich
denn unter einem Generalkapitel vorstellen? Erzabt Jeremias gibt dazu Auskunft.
Sie erfahren nicht nur, was das Generalkapitel bedeutet, sondern auch,
warum das letzte so wichtig für die Missionsbenediktiner war.
Unsere ermordeten Koreamissionare
verdienen unsere Bewunderung und ehrenvolles Gedenken. In der katholischen
Kirche gibt es dazu die Einrichtung der Seligsprechung. P. Willibrord erklärt,
wie das funktioniert und welche Rolle er dabei spielen darf.
Ganz weit in den fernen Osten
führen zwei Beiträge über China und Vietnam. In China legen
unsere Tutzinger Benediktinerinnen unter schwierigen Bedingungen Zeugnis
für den christlichen Glauben ab. In der Glitzerwelt neuen Reichtums
kümmern sie sich um die Armen, die auch im heutigen China noch die
Mehrheit bilden. Aus Vietnam berichtet unser vietnamesischer Mitbruder
P. Augustinus. Wir wollen dazu beitragen, die Not der Christen in diesem
Land nicht zu vergessen.
Wie immer berichten die Missionsblätter
von den großen und kleinen Ereignissen um die Erzabtei und auch wie
es mit unserer Neugründung in Kuba weitergegangen ist. Erleben Sie
unsere Benediktinerkongregation in diesem Heft, wie sie leibt und lebt:
In der Heimat verwurzelt, global vernetzt. So wollen wir den Glauben an
Jesus Christus in die Neue Zeit hineintragen. |
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Ausgabe
Nr. 3 - 2008
50 Jahre Hanga - Geschichte
einer afrikanischen Abtei
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In einer der vorausgegangenen
Ausgaben der Missionsblätter (4/2007) hat Br. Ansgar Stüfe eindringlich
dargestellt, wie falsch eingesetzte Entwicklungshilfe ein Gesundheitssystem
ruinieren kann. Dieser Artikel hat viele ungläubige Reaktionen hervorgerufen
und ihn dazu bewogen, seine Gedanken zu einer sinnvollen Entwicklungszusammenarbeit
zu formulieren. Lesen Sie dazu seine Vorschläge auf den Seiten acht
und neun.
Korruption ist ein weitverbreitetes
Übel. Sie schwächt die Volkswirtschaft, verschärft die Konflikte
zwischen Arm und Reich und destabilisiert letzten Endes das Staatsgefüge.
P. Christian Temu aus Tansania schildert Erfahrungen aus seiner Heimat
mit dem alltäglichen kleinen Schmiergeld für Polizisten und Verwaltungsangestellte,
aber auch mit korrupten Mitgliedern der Regierung. Er hat aber auch Positives
zu berichten, denn viele Menschen, Organisationen, Politiker und die Kirchen
wehren sich inzwischen erfolgreich gegen diese Geißel (Seiten vier
bis sieben).
Aus kleinen Anfängen
sind in Afrika lebendige Klöster entstanden, die mit Recht stolz auf
ihre Entwicklung zurückschauen. Die Abtei Hanga feiert dieses Jahr
ihr 50-jähriges Bestehen. Der ehemalige Abt von Peramiho Lambert Dörr
würdigt die bisherige Aufbauleistung der Mitbrüder von Hanga;
Br. Cassian Kussula, derzeit Subprior des Klosters Hanga, schildert, welchen
Herausforderungen sich die Mitbrüder stellen und was in Zukunft geplant
ist. |
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Ausgabe
Nr. 2 - 2008
Landwirtschaft in Afrika
- lohnt sich die Arbeit endlich?
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Landwirtschaftliche Produkte
haben ihren Preis. In den vergangenen Jahren hatten wir uns daran gewöhnt,
immer weniger unseres monatlichen Einkommens in Ernährung investieren
zu müssen. Doch jetzt steigen die Preise für Lebensmittel weltweit.
P. Athanas Meixner aus Soni in Tansania erklärt uns die positiven
Aspekte dieser Entwicklung, und P. Tassilo Lengger, Leiter der Ökonomie
in St. Ottilien, sieht durchaus begrüßenswerte Seiten der jüngsten
»Preisanpassungen«.
Das Erdbeben in China, der
Zyklon in Burma oder auch der Klosterbrand von Waegwan zeigen, wie mächtig
die Natur zuschlagen kann oder wie schnell ein Unglück geschieht.
Ohne jede Warnung werden ganze Landstriche vollkommen verwüstet. Auch
Klöster der Kongregation von Sankt Ottilien oder die von ihnen geleiteten
Einrichtungen und Gemeinden werden von solchen unvorhersehbaren Ereignissen
betroffen. Wir bemühen uns, die Folgen dieser Katastrophen möglichst
schnell zu mildern. Wie wir das machen? Lesen Sie den Artikel von Br. Ansgar
Stüfe zu unserem Katastrophenfond auf Seite 4.
Wie spannend, abwechslungsreich
und erfüllend das Leben als Missionar sein kann, erzählt Ihnen
Br. Bernhard Pachner ab Seite 14. Er lebt seit 50 Jahren in Afrika und
hat dort in verschiedenen Aufgabenbereichen wertvolle Arbeit geleistet.
Er steht exemplarisch für die vielen Mitbrüder, die in fernen
Ländern treu ihren Dienst tun. |
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Ausgabe
Nr. 1 - 2008
Missionsbenediktiner
gründen Kloster auf Kuba
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Wir Missionsbenediktiner
wagen Neues. Diese Missionsblätter informieren Sie aus erster Hand
von unserer Neugründung auf Kuba. Die Ankündigung dieser Gründung
hat schon großes Aufsehen in den Medien erregt. Hier lesen Sie die
Einzelheiten. Noch ist die Gründung ein großes Wagnis. Niemand
weiß, ob die Entwicklung in Kuba wirklich eine dauerhafte Klosterentwicklung
zulässt. Missionare haben sich aber schon immer Unsicherheiten ausgesetzt.
Das Überschreiten von Grenzen des Gewohnten zeigt echten missionarischen
Geist. Das Unternehmen kann aber nur gelingen, wenn es von Ihnen mit Gebet
und Wohlwollen unterstützt wird.
In Kenia sind Benediktiner
seit 35 Jahren tätig. Die jüngsten Schlagzeilen aus diesem Land
ließen Schlimmstes befürchten. Der Bericht von Br. Ansgar Stüfe
OSB stellt die Lage in Nairobi aus erster Hand dar. Unsere Arbeit in Pastoral
und Ausbildung geht weiter, auch wenn die Politik verrückt spielt.
Gleich in zwei Artikeln gehen wir auf das schwierige Thema Geld ein. Sie
erfahren darin, wie Sie uns helfen und unsere Arbeit sinnvoll unterstützen
können. Außerdem erklären wir genau, wie Ihre Spende das
Bestimmungsziel erreicht.
Unser Bericht über die
Folgen europäischer Entwicklungshilfe hat ein großes Echo ausgelöst.
Bitte lesen Sie dazu die Leserbriefe. Diese Missionsblätter berichten
von unserer Arbeit an den
Brennpunkten der Welt. |
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Ausgabe
Nr. 4 - 2007
Bedroht Entwicklungshilfe
Gesundheitssystem?
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Für diese Ausgabe ist
Herr Martin Wind als Redakteur verantwortlich. Wir heißen ihn in
St. Ottilien herzlich willkommen. Im vorangehenden Heft haben wir Herrn
Thomas Gampl verabschiedet, der in den Schuldienst zurückgekehrt ist.
Mit Herrn Wind haben wir einen erfahrenen Journalisten gewinnen können.
Er wird unsere Zeitschrift weiter informativ und abwechslungsreich gestalten.
Afrika ist immer für
bedrohliche Schlagzeilen gut. In diesem Heft wollen wir aufzeigen, wie
gut oder schlecht auch Einflüsse von außen wirken und das Leben
der Menschen bestimmen. Diese selbst haben davon oft keine Ahnung.
Bitte lesen Sie auch die
vielen guten und frohen Nachrichten aus unserer Erzabtei. Junge Menschen
schließen sich uns an, und so dürfen wir zuversichtlich in die
Zukunft sehen. Sehr interessiert sind wie nach wie vor an Ihrer Meinung.
Briefe schreiben liegt nicht jedem. Wer uns aber schreiben möchte,
ist dazu herzlich eingeladen. Nehmen Sie also mit der Lektüre dieses
Heftes teil an unserem Leben in Heimat und Mission. |
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Ausgabe
Nr. 3 - 2007
Die Märtyrer von
Tokwon
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Über 50 Jahre nach
ihrem Martyrium ist es nun soweit: Unsere ermordeten Korea-Missionare sollen
seliggesprochen werden. Am 10. Mai unterzeichnete Abt Simon Ri von Waegwan
ein Dekret, mit dem das Verfahren in Gang gesetzt wurde. Die Missionsblätter
werden in den nächsten Jahren sicher noch öfter über diesen
Prozess berichten. Eine erste Einführung lesen Sie ab Seite 4.
Nicht per Dekret, sondern
durch Wahl des Konvents von Schweiklberg ist P. Rhabanus Petri am 9. Juni
2007 zum Abt dieses Klosters unserer Kongregation gewählt worden.
Der Abschied von unserem bewährten Novizenmeisters ist uns nicht leichtgefallen.
Und auch der Gewählte selbst braucht noch Zeit zum Hineinwachsen in
sein neues Amt. Im Interview spricht er über seine ersten Wochen in
Schweiklberg und die anstehenden Aufgaben. (Seite 16).
Abschied nehmen müssen
wir auch von Thomas Gampl, der seit dem Frühjahr 2006 als verantwortlicher
Redakteur die Missionsblätter gestaltet hat. Wir danken ihm für
seine ausgezeichnete Arbeit, die auch in zahlreichen positiven Leserbriefen
ihren Niederschlag gefunden hat, und wünschen ihm für die Zukunft
alles Gute und Gottes Segen. Viel Freude beim Lesen dieser letzten von
ihm gestalteten Ausgabe. |
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Ausgabe
Nr. 2 - 2007
Kirchenbau
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Haben Sie den Namen Pugu
schon einmal gehört? Das ist ein kleiner Ort in der Nähe von
Dar es Salaam. Hier stand die erste Missionsstation der Ottilianer auf
afrikanischem Boden. 1888 wurde die Station gegründet, ein Jahr später
brannten Aufständische das kleine Kloster bereits nieder. Zwei Mitbrüder
und eine Schwester wurden dabei getötet.
Pugu - dieser Name stand
für uns Missionsbenediktiner immer für eine Katastrophe. Jetzt
soll daraus ein Zeichen der Hoffnung werden. Der Erzbischof von Dar es
Salaam, Polycarp Kardinal Pengo, möchte in Pugu eine Wallfahrt errichten.
Wir haben ihn gefragt, ob er darüber einen kleinen Artikel für
die Missionsblätter schreiben möchte. Eine Woche später
ging sein sehr persönlich gehaltener Bericht via E-Mail bei uns ein.
Sie finden ihn auf Seite 8.
Traurige Nachrichten kamen
dagegen aus dem südkoreanischen Waegwan. Am frühen Morgen des
Karsamstags informierte P. Bartholomäus die Klöster der ganzen
Kongregation in einer erschütternden E-Mail vom Brand in Waegwan.
Vater Erzabt Jeremias Schröder hat das Kloster inzwischen besucht.
Seinen Bericht lesen Sie ab Seite 4. |
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Ausgabe
Nr. 1 - 2007
Auf nach Kasachstan!
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Sie halten die erste Nummer
des neuen Jahres in Händen. Wieder haben wir versucht, Ihnen ein möglichst
ansprechendes Heft zusammenzustellen. Wichtig ist uns dabei vor allem eines:
dass Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind. Deshalb bitten wir Sie an dieser
Stelle um Ihre Mithilfe: Schreiben Sie uns doch einfach, was Ihnen besonders
gefallen hat, worüber Sie sich ärgern oder über welche Themen
Sie gerne mehr erfahren würden. Alle Anregungen, Wünsche und
Kritik sind willkommen.
Eine Auswahl Ihrer Leserbriefe
wollen wir künftig in einer eigenen Rubrik am Ende des Magazins
veröffentlichen. Beachten
Sie in diesem Zusammenhang bitte auch die nebenstehende Umfrage und schreiben
Sie uns, welches Titelblatt Ihnen im vergangenen Jahr am besten gefallen
hat. Unter den Teilnehmern verlosen wir drei schöne Buchpräsente.
In der vorliegenden Ausgabe
möchten wir Ihnen zwei Artikel besonders ans Herz legen: die Reportage
über einen missionarischen
Neuanfang in Kasachstan und den Bericht über die Aids-Waisen von Mama
Margaret in Uganda.
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Ausgabe
Nr. 4 - 2006
Ndanda feiert
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Anfang Oktober feiert die
Kirche Erntedank. Dieses Fest macht uns wieder bewusst, dass aus kleinen
Samenkörnern eine reiche Ernte heranwachsen kann. Vor 100 Jahren haben
vier Ottilianer Mönche das Samenkorn des Evangeliums in den Süden
Tansanias gebracht und dort die Abtei Ndanda gegründet. Bei den Jubiläumsfeierlichkeiten
in diesem Jahr zeigte sich in großartiger Weise die Frucht des missionarischen
Wirkens der vergangenen Jahrzehnte. Dieses Erbe weiterzutragen, darin sieht
auch die heutige Klostergemeinschaft ihre vornehmliche Aufgabe (Seite 4).
Dass solche Verkündigung
nicht ungefährlich ist, geht aus einem Interview hervor, in dem Erzbischof
Ignatius Kaigama aus Nigeria darüber spricht, wie das Evangelium in
einer Atmosphäre von gewalttätigen Auseinandersetzungen gelebt
und verkündigt werden kann (Seite 14). Verkündigung anderer Art
geschieht im Exerzitienhaus St. Ottilien. Um diesen Auftrag noch besser
erfüllen zu können, wurde es umfassend renoviert und bietet jetzt
den adäquaten Rahmen für religiöse und profane Fortbildungskurse
(Seite18). - Welche Art von Verkündigung die Besucher des 1. Ottilianer
Klostermarktes (Seite 19) bevorzugten, ob die geistige oder doch eher die
kulinarische, wer weiß?
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Ausgabe
Nr. 3 - 2006
China betet
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Diesmal beginnen wir mit
einem Reisebericht aus China. Erzabt Jeremias Schröder hat die Volksrepublik
im Mai besucht.Seine kleine Reisereportage liefert aufschlussreiche Einblicke
in die Situation der chinesischen Kirche von heute. Aufschlussreich war
auch, was ein Filmteam des Bayerischen Rundfunks während der Dreharbeiten
in insgesamt 16 bayerischen Klostergemeinschaften einfangen konnte. Im
Interview mit den Missionsblättern erklärt der Autor und Regisseur
Juri Köster, was er dabei gelernt und erlebt hat. Was zeichnet bayerische
Mönche aus? Warum sind Benediktinerabteien so unterschiedlich? Und:
Wo schmeckt eigentlich das Essen am besten?
Vier Tage war Juri Köster
in St. Ottilien unterwegs, der englische Künstler Carl Lazzari arbeitet
hier seit über drei Jahren. In dieser Zeit ist ein zwölfteiliger
Bilderzyklus über »Ein Leben Jesu« entstanden. Das Werk
stellt das Leben Jesu so dar, wie es sich heute hier in unserer Welt ereignen
könnte. 160 Porträts, darunter fast alle Mönche der Erzabtei,
hat Lazzari in das Werk intergriert. In ihren Gesichtern und Gesten müssen
wir die Gegenwart Jesu erkennen, so Lazarri, der Jesus nur auf einem der
Bilder deutlich erkennbar gemalt hat. |
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Ausgabe
Nr. 2 - 2006
Wenn der Regen ausbleibt
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"Alles
neu macht der Mai“, lautet ein altes Sprichwort. Dies gilt auch für
das neue Heft der Missionsblätter, auf das Sie sicher schon gespannt
und mit ein wenig Ungeduld warten. Aller Neuanfang ist eben schwer. In
der Februarausgabe hatte sich Pater Cyrill als Schriftleiter von Ihnen
verabschiedet. Fünf Jahre lang hat er die Missionsblätter betreut.
In dieser Zeit hat sich die Zeitschrift stark verändert: Der Seitenumfang
wurde beträchtlich erweitert, das Layout modern gestaltet und viele
neue Rubriken eingeführt. Für sein Engagement und seine Arbeit
sei Pater Cyrill an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.
Als
neuer Herausgeber möchte ich zusammen mit dem verantwortlichen Redakteur
Thomas Gampl, der seit Herbst 2005 Leiter unserer Pressestelle ist, am
bisherigen Konzept festhalten und nur behutsame Weiterentwicklungen versuchen.
Künftig wird es im ersten Teil eines jeden Heftes um missionarische
Themen und im zweiten Teil um St. Ottilien, die Heimatklöster und
die Benediktiner allgemein gehen. Die Brücke zwischen beiden Teilen
bildet jeweils ein längeres Interview, das inhaltlich mal mehr zum
ersten und mal mehr zum zweiten Teil gehört.
Diesmal
hat dabei Abtprimas Notker Wolf (Rom) mit uns gesprochen. Er verrät
uns unter anderem, ob er Bischof von Eichstätt werden möchte,
was mit dem Geld aus dem Verkauf seines neuen Buches geschieht und wann
zuletzt er mehr als einen Monat am selben Ort war. |
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Ausgabe
Nr. 1 - 2006
Mission in Europa
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Der
Pilgerweg nach Santiago, der Jakobsweg, ist wohl die größte
Wallfahrt Europas. Viele suchende Menschen haben durch diese Wallfahrt
wieder Zugang zum Glauben gefunden. Ein Hoffnungszeichen für unseren
Kontinent, der – wie der Streit um die Europäische Verfassung zeigt
– seine christlichen Wurzeln zunehmend abstreift. Auch wenn klar ist, dass
die von Papst Johannes Paul immer wieder beschworene Reevangelisierung
Europas zunächst ein Werk Gottes ist, das nicht von Menschen gemacht
werden kann, sind auch wir Missionsbenediktiner hier gefordert. Auf einem
Treffen in Würzburg haben wir darüber diskutiert, wie wir unser
Engagement in Europa verstärken können. Dabei ist uns bewusst
geworden, dass trotz unseres ursprünglichen Aufgabengebiets in der
Dritten Welt wir bereits seit langem auch »Mission« in unserer
Heimat betreiben. Das kann ganz unterschiedliche Formen annehmen wie Gästebetreuung
und Kursbegleitung, Schulseelsorge oder die stille Gegenwart in einer Großstadt.
Vieles kann hier noch weiter ausgebaut werden, vor allem das benediktinische
Netzwerk – die unzähligen Kontakte, die in einem Kloster zusammenlaufen
–, da eben dieser persönliche Austausch in vielen Pfarreien nicht
mehr leistbar ist.
Am
Schluss dieser Einführung darf ich mich zum letzten Mal bei Ihnen
für Ihr Interesse an unserer Hauszeitschrift bedanken. Im Rahmen der
üblichen Neuverteilung der klösterlichen Ämter bin ich in
unseren Klosterverlag EOS versetzt worden. Mein Nachfolger als Schriftleiter
der »Missionsblätter« ist Missionsprokurator P. Ludger
Schäffer, so dass schon einmal mit den Nachnamen eine gewisse Kontinuität
gesichert ist. Das doppelte »f« in seinem Namen deutet bereits
auf die zu erwartende Steigerung hin. Ich wäre dankbar, wenn Sie ihm
und seinen Helfern das gleiche Vertrauen entgegenbringen, das Sie mir geschenkt
haben.e Philippinen sind in den letzten Jahren mehrfach in die Schlagzeilen
geraten. Dabei überwog oft das Negative: Entführungen von Touristen,
Terroraktionen islamischer Fundamentalisten oder der sehr hitzig geführte
Wahlkampf vom Frühjahr 2004. Die Filipinos selbst sind trotzdem nicht
selten davon überzeugt, dass ihr Land das Schönste der Welt ist.
Neben vielen anderen Besonderheiten ist das Inselreich auch durch eine
starke Präsenz der katholischen Kirche geprägt. Ihr Dienst beschränkt
sich nicht nur auf Pfarreien, soziale Hilfe und Schulen. Auch gesellschaftlich
meldet sie sich zu Wort, gerade im Dialog mit dem Islam.
Die
Missionsbenediktiner sind seit 1983 auf der Insel Mindanao tätig.
Eine junge Gemeinschaft hat sich nahe der Hafenstadt Digos entwickelt,
die neben dem klösterlichen Gebetsleben einige beispielhafte Projekte
aufgebaut hat. So betreiben die Mönche mit geringem Aufwand ein Hospital
für benachteiligte Menschen, wobei der Einzugskreis sich ständig
erweitert. Ein besonderes Augenmerk wird geistig behinderten Menschen geschenkt.
Hautnah bekommen die Mönche auch den Bürgerkrieg zwischen Regierung
und islamischen Separatisten mit, der seit drei Jahrzehnten die Insel immer
wieder zurückwirft.
Einen
ungewöhnlichen Schritt unternahmen die Schweizer Missionsbenediktiner:
sie entschlossen sich zu einer Niederlassung in Kasachstan. Damit erweitert
sich der Einsatzbereich der Mönchsmissionare erstmals in Richtung
ehemaliger Ostblock.
Mit
dieser Ausgabe erreichen die Missionsblätter ihren 100. Jahrgang!
Gegründet wurden sie zwar bereits im Jahr 1888. Aber vor allem durch
die Kriegsjahre kam es zu Ausfällen einzelner Jahrgänge. Für
Ihre Treue und Anteilnahme über die Jahre hinweg dürfen wir Ihnen
sehr danken! |
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Die MISSIONSBLÄTTER
erscheinen
viermal im Jahr. Jedes Heft berichtet über unsere Arbeit auf vier
Kontinenten, über Anliegen der Weltkirche und Entwicklungshilfe. Außerdem
erfahren Sie Neues aus St. Ottilien und werden rechtzeitig über Feste
und Veranstaltungen informiert.
Die Missionsblätter
erhalten Sie gratis. Zur Abbestellung genügt eine Email oder Postkarte.
Wenn Sie gerne regelmäßig
mehr aus St. Ottilien erfahren wollen, dann schicken Sie uns doch einfach
eine Email. Über Ihr Interesse freuen sich
Ihre Missionsbenediktiner von
St. Ottilien |
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