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missionsblätter
online
Das Magazin der
Missionsbenediktiner von St. Ottilien
DAS
ARCHIV
Jahrgänge
2002/2003
(Heft
4/2003, 24 S., 1900k)
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Ausgabe
Nr. 4 - 2003
Wasser - Gefährdete
Lebensgrundlage |
Ein
Lieblingswort unser Zeit heißt »Globalisierung«. Es beschreibt,
wie aufgrund des technischen Fortschrittes die Welt immer enger zusammenrückt.
Dank Internet, Fernsehen, problemlosen und schnellen Reisens, einer zunehmenden
internationalen Verflechtung der Wirtschaft nehmen weltweite Kontakte ständig
zu. Für die Kirche ist die Globalisierung nichts Neues. Als Gebetsgemeinschaft
stand sie weltweit in drahtloser Verbindung lange vor der Einführung
von Handys und Internet. Die politisch-technische Globalisierung macht
ihr jedoch bewusst, welchen wichtigen Beitrag sie dabei leisten kann, dass
die »schöne, neue Welt« humane Züge behält.
Alle politischen Bemühungen um Frieden gehen ins Leere, wenn nicht
die Herzen und der gute Wille einbezogen werden.
Der
Oktober als Monat der Weltmission hat in vielen Pfarreien wieder den Horizont
der Weltkirche geöffnet. Höhepunkte dieser Wochen waren wohl
die Heilig- und Seligsprechungen von Arnold Janssen, Joseph Freinademetz,
Daniel Comboni und von Mutter Theresa. Sie alle haben vielen Menschen dabei
geholfen, in der Kirche ihre geistige Heimat zu finden und wirken auch
nach ihrem Tod in diesem Sinne weiter.
Mission
heißt heute wie zur Zeit dieser heiliggesprochenen Missionare, dass
man die Liebe Gottes in spürbarer Weise an die Menschen weiterschenkt.
Ein Weg hierzu ist Hilfe bei der Befriedigung berechtigter Grundbedürfnisse.
Daher wird in dieser Ausgabe das Thema »Wasser« ausführlicher
beleuchtet. In vielen unserer Einsatzgebiete werden Brunnen gebohrt und
Trinkwasserleitungen gelegt. Solche Hilfeleistungen haben durchaus auch
eine symbolische Seite: dem missionarisch tätigen Christen ist aufgetragen,
Christus als »Quelle ewigen Lebens« zu verkün-den. Wenn
dabei auch reale Quellen sich öffnen, so ist das ein anschauliches
Bild, wie Mission neue Zugänge und Kraftquellen erschließen
kann. |
(Heft
3/2003, 24 S., 1300k)
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Ausgabe
Nr. 3 - 2003
Kerala - Wo Indiens Christen
wohnen |
Im
Schatten des Giganten China steht ein anderes Land, das neben einer Bevölkerungsmenge
von über eine Milliarde Menschen mit vielen weiteren Superlativen
aufwarten kann: Indien! Ebenso wie China verfügt Indien über
eine höchst lebendige Kirche, obwohl oder gerade weil sie sich in
einer oft bedrängten Minderheitensituation befindet. Indiens Kirche
konzentriert sich auf zwei Provinzen, Goa und vor allem Kerala, das Land
der Gewürze ganz im Süden der indischen Halbinsel.
Die
Kirche von Kerala ist in anderen Ländern schon lange eine bekannte
Größe: in keinem anderen Teil der Weltkirche gibt es prozentual
einen derart hohen Nachwuchs an Priestern und Ordensleuten. Daher entsendet
diese Kirche alljährlich viele Priester und Schwestern, die heute
überall in den Diözesen und Pfarreien Deutschlands im Einsatz
sind. Es lohnt einen Blick auf die Welt zu werfen, aus der diese Schwestern
und Brüder im Glauben entstammen. Seit einigen Jahren sind auch die
Missionsbenediktiner im Osten Keralas tätig. Dort kümmern sie
sich vor allem um vernachlässigte Kinder und betreuen viele Pilger,
die im Kloster ihren christlichen Glauben erneuern und vertiefen wollen.
Zu
den abgelegensten Klöstern der Missionsbenediktiner zählt die
Gemeinschaft von Katibunga in Norden Sambias. Bereits die Reise dorthin
auf Buschstraßen ist ein Abenteuer für sich! Zurück zum
asiatischen Kontinent führt ein Interview mit Veronika Hashimoto,
die mit großem Engagement Japans einzige Hochschule für Kirchenmusik
aufgebaut hat und dabei mit den Benediktinern eng zusammenarbeitet. Auch
mit der Zionsabtei von Jerusalem verbinden uns seit Jahren freundschaftliche
Bande und ein intensiver personeller Austausch. Wenn Sie bei diesen Berichten
den Eindruck gewinnen, dass kirchliche Arbeit nicht langweilig ist, so
liegen Sie durchaus richtig. |
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Ausgabe
Nr. 2 - 2003
Missionare auf Zeit -
Jugendliche
engagieren sich in Entwicklungsländern |
Mission hat viele Gesichter!
Das bekannteste ist eigentlich nur noch eine seltene Erscheinung: der Buschmissionar,
der sich von der Zivilisation verabschiedet und auf Jahre im Urwald oder
im Gebirge verschwindet, um völlig abgeschiedenen Stämmen das
Wort Gottes zu verkünden. Auch dies gibt es zwar noch, spielt aber
im kirchlichen Alltag zunehmend weniger eine Rolle. Denn es gibt kaum mehr
weiße Flecken auf der Landkarte. Der missionarische Alltag besteht
heute vor allem in guter Zusammenarbeit mit der Kirche vor Ort. Nicht zuletzt
gilt es hierbei immer wieder neue Formen zu entwickeln, welche beiden Seiten
die gegenseitige Nähe und Zuwendung im Glauben spürbar macht.
Eine solche neue Form sind die sogenannten »Missionare auf Zeit«.
Für ein Jahr melden sich Jugendliche für einen sozialen Einsatz
in der Auslandskirche. Die dabei gemachten Erfahrungen sind sehr positiv
und sollen in diesem Heft etwas näher dargestellt werden.
Eines der faszinierendsten
Kapitel unserer Tätigkeit ist die Einpflanzung des Klosterlebens in
andere Länder und Kulturen. Die Regel Benedikts, die im Italien des
6. Jahrhunderts entstand, wird auf anderen Kontinenten in ganz neuer Weise
gedeutet und gelebt. Der dabei entstehende Reichtum an Einsichten und Erfahrungen
kommt auch der Ortskirche zugute. Die Gemeinschaft von Agbang (Togo) hat
bemerkenswerte Wege gefunden, die einheimische Kultur und Mönchtum
zu vereinen. |
AUS DEM INHALT:
-
MAZ - Missionare auf Zeit -
Soziales Auslandsjahr für Jugendliche
-
Aufbruch ins Neuland - MAZ an
der Mädchenschule
-
Maisbrot, Pizza, Marmorkuchen
- Ausbildung zum Bäcker und was dann?
Not macht erfinderisch -
Wie man sich in einem afrikanischen Kindergarten durchschlagen kann (u.v.a.)
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Ausgabe
Nr. 1 - 2003
Thema: Behinderten helfen
- Fortschritte sind möglich |
Während in unseren Breitengraden
schon viel geschieht, um körperlich und geistig Behinderten das Leben
zu erleichtern, ist solche Fürsorge in weniger entwickelten Ländern
erst ansatzweise oder meist gar nicht vorhanden. Eine Familie, die in solchen
Ländern ein behindertes Kind aufzieht, kann keine Hilfestellungen
von außen erwarten.
Wer als behinderter Mensch sich dort den Lebensunterhalt selbst verdienen
muss, hat immer zu kämpfen. In diesem Heft werden Sie daher von Projekten
in China und Uganda lesen, welche wirksame Hilfe für Behinderte bezwecken.
Immer wieder wird an uns
Klosterbewohner die Frage nach gesundem Leben in einem ganzheitlichen Sinne
herangetragen. Inzwischen hat sich weitgehend die Erkenntnis durchgesetzt,
dass geistiges Leben und körperliches Befinden eng zusammenhängen.
Die Klöster haben daher einen eigenen medizinischen Zugang entwickelt,
der die seelische Dimension unserer Krankheiten berücksichtigen will.
Ein Neuveröffentlichung dazu wird am Schluss der »Missionsblätter«
vorgestellt. |
INHALT
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Ausgabe
Nr. 4 - 2002
Thema: Abtprimas Notker
Wolf - 25 Jahre Abt |
Bei diesem Heft steht das
25-jährige Abtsjubiläum von Abtprimas Notker Wolf im Vordergrund.
Über 23 Jahre hinweg hat er die Kongregation der Missionsbenediktiner
geleitet. In der Öffentlichkeit ist er als aufgeschlossener und kontaktfreudiger
Mensch bekannt, der durch ein freundlich-schlichtes, aber auch dynamisches
Auftreten ein äußerst positives Kirchenbild vermittelt. Weniger
bekannt ist, wie er – oft im Hintergrund – viele Weichen in seinem Heimatkloster
St. Ottilien, in der weltweiten Kongregation der Missionsbenediktiner und
innerhalb des benediktinischen Ordens gestellt hat. Wenigstens im Ansatz
sollen solche Leistungen hier gewürdigt werden. Wie schon oft zuvor,
enthält auch dieses Heft viele Berichte aus Tansania. Ein gewisser
Schwerpunkt liegt dabei auf der Rolle der Frau. Ihr beizustehen, aus Situationen
der Unterdrückung und des Elends herauszukommen, ist ein wichtiges
Anliegen im missionarischen Alltag. |
INHALT
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Ausgabe
Nr. 3 - 2002
Thema: Handwerk |
»Handwerk hat goldenen
Boden«, heißt ein Sprichwort. Mit diesem »goldenen Boden«
ist einerseits der gesicherte Lebensunterhalt gemeint, der oft hart verdient
werden muss. Zusätzlich meint es auch eine Art Lebenseinstellung:
handwerkliches Arbeiten ist mit Werten wie Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit
oder ganz allgemein Rechtschaffenheit verbunden. Die handwerkliche Weiterbildung
in den Werkstätten und Schulen der Missionsbenediktiner versucht beide
Seiten zu vermitteln: berufliche Qualifikationen, die ergänzt und
vertieft werden durch menschlich-christliche Reifung und Formung. So verstandenes
Handwerk trägt zum Frieden in Familien und Gesellschaft bei und verwurzelt
die christlichen Werte im Alltag. |
INHALT
DES
GANZEN HEFTES 3/2002 (24 Seiten / 1800k)
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>> mehr Informationen und Hilfen, warum wir für die Online-Ausgabe
der MISSIONSBLÄTTER das PDF benutzen]
ARTIKEL
(html):
Aus der Ausgabe Nr. 1
- 2002
Thema: Landwirtschaft
Aus der Ausgabe Nr.
4 - 2001
Thema: Mission heute
Aus der Ausgabe Nr.
1 - 2001
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auf vier Kontinenten, über Anliegen der Weltkirche und Entwicklungshilfe.
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Betrachtungen zu den Monaten des kommenden Jahres, einen Rückblick
auf die großen und kleinen Ereignisse im Alltag unserer Gemeinschaft
und Beiträge über kirchliches Leben und missionarisches Christentum.
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